Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen können ihre Gefühle schwer in Worte fassen. Im Malatelier können sie Emotionen nonverbal ausdrücken, innere Konflikte bildlich darstellen und Erfahrungen verarbeiten, ohne darüber sprechen zu müssen.
Ohne Leistungsdruck und Bewertungen wird die Kunst damit zu einem wichtigen Kommunikationsmittel. Die Teilnehmer*innen können experimentieren und ihre Kreativität entdecken, unabhängig von künstlerischen Fähigkeiten. Durch das Schaffen eigener Kunstwerke erleben sie eine neue Rolle als Künstler*in statt Klient*in.
Die Ausstellung in der Ärztekammer Oberösterreich, die einen Querschnitt des Schaffens im pro mente Malatelier präsentiert, ist für die Künstler*innen ein besonderes Erfolgserlebnis und zusätzliche Anerkennung, die ihren Selbstwert und Identität stärkt.
Andreas Strohhammer
Kurator Kunst und Wissenschaft
Anmeldung erbeten an: vernissage[at]aekooe.at


